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Nicole Heinemann

Nicole Heinemann

What the hell? Hell wurde es im Jahre 1989 in Roswell, Georgia als die auch damals schon so blonde Nicole das Licht der Welt erblickte. Es wurde ernst: Sowohl Hebamme, als auch Arzt zwangen die kleine Nicole sogleich zur Improvisation. Sie redeten alle Englisch mit ihr. Da ihr kein Fluchtpferd zur Verfügung stand – improvisierte sie auf Deutsch, Englisch und Italienisch drauf los. Auch der kurzzeitige Pizzeriabesitzer genannt: Opa verlangte der kleinen Nicole so Einiges ab: In einem Alter in dem es noch nicht korrekt ist von Alter zu sprechen spielte sie eine italienische Kellnerin, es gelang ihr sogar schwarze Haare zu spielen.

Dieses Talent und ihr helles Gemüt erkannten die Lehrer in allen Jahrgangsstufen und besetzten Nicole abwechselnd als Stern, Star und Stern. Vom Vater (Dipl. Ing.) beeindruckt verwechselte die noch junge Nicole die Worte Statistik und Statist – dies führte zu Statistenrollen am Theater Erlangen und Bamberg statt zu einer Karriere als Soziologin oder Pferdeflüsterin.

Damit diese Verwechslungen und Missverständnisse den Kindern der Zukunft erspart bleiben schloss sie nach dem flott durchgaloppierten Abitur an der FOS Sozialwesen in Fürth das Lehramtsstudium für die Grundschule in Bamberg mit dem Ernsten Staatsexamen ab. Sogleich galt es nach Erlangen, Fürth und Bamberg die nächste fränkische Metropole zum Erleuchten zu bringen: zwei Jahre Bad Berneck verdarben Nicole auch nicht die Spielfreude. So dass sie neben ihrem Studium und dem Dressurreiten, genannt: Referendariat seit 2011 verschiedene Improvisationstheatergruppen Bambergs zum Leuchten brachte um dann im Anschluss an die Impro-Sommerschule im Jahr 2016 zum Ensemble Ernst von Leben zu stoßen. Seit dem sind die Zügel fest in der Hand und sie improvisiert neben Sprachen, Haarfarben auch das Reiten auf den großen Bühnen.